Wahlkreis Tübingen

Mehr Geld vom Land für die Volkshochschulen  

Das war ein schöner Zufall: Ich habe am Freitag die Tübinger Volkshochschule besucht und mich mit der Leiterin Susanne Walser unterhalten. Diesen Termin hatten wir schon vor einiger Zeit ausgemacht – und jetzt passte es perfekt, um Susanne Walser ein paar gute Nachrichten aus Stuttgart zu überbringen: Die Landesregierung wird in den Jahren 2020 und 2021 deutlich mehr Geld ausgeben für Weiterbildung. Ganze acht Millionen Euro mehr kommen in den Topf, mit dem das Land Grundförderung und Weiterbildung unterstützt.

Statt bisher 24 Millionen pro Jahr werden dann jeweils 32 Millionen bereitgestellt. Schaut man ein paar Jahre zurück, sieht man deutlich, wie wichtig die jetzige Landesregierung das Thema nimmt: Noch im Jahr 2010 waren es nur 11 Millionen Euro im Jahr. Seit 2016 dann jeweils 24 Millionen, und nun bald 32. Das bedeutet: Das Land hat die Mittel für Weiterbildung binnen eines Jahrzehnts fast verdreifacht.

Dieser Plus wird auch in Tübingen ankommen. Für die VHS Tübingen heißt das ganz konkret: Sie bekommt mehr Geld vom Land. Und das wird für unsere VHS eine deutliche Hilfe sein, um ihre steigenden Personalkosten zu tragen. Die hätten sonst aus den Kursbeiträgen finanziert werden müssen – dafür hätte man die Kurse teurer machen müssen, das wäre für alle ein Nachteil gewesen. Gut, dass es jetzt eine bessere Lösung gibt.

Susanne Walser und ich haben uns auch intensiv über Sprachkurse unterhalten, besonders die Integrations-Sprachkurse, die für mein politisches Fachgebiet so wichtig sind. Was ich mitnehme aus diesem Gespräch: Offenbar brauchen wir dringend noch einige Angebote speziell für Frauen. Sie können oft an den Integrations-Sprachkursen nicht teilnehmen, weil die Kinderbetreuung nicht geregelt ist. Eine solche Betreuung ist nämlich, anders als der Sprachkurs, nicht mit finanziert über das BAMF, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

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