Integration statt Abschiebung - wie fair ist die Beschäftigungsduldung?

Seit Januar 2020 können Geflüchtete, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die eine feste Arbeitsstelle haben, eine „Beschäftigungsduldung“ nach § 60d Aufenthaltsgesetz erhalten. Doch das Gesetz enthält hohe Hürden, weswegen bisher nur wenige Menschen ein Bleiberecht über diese Regelung erhalten haben. Vielen wird weiter die Beschäftigungserlaubnis entzogen und es droht die Abschiebung, obwohl sie gut integriert sind und gute Jobs haben.Ist die Beschäftigungsduldung also ein faires Gesetz? Haben die Unternehmer*innen und die Betroffenen mit diesem Gesetz Rechtssicherheit erhalten? Was haben der Bleiberechtskompromiss der grünschwarzen Landesregierung vom März 2020 und die Bundesratsinitiative gebracht? Inwiefern hat sich „Corona“ negativ ausgewirkt? Was sollte in der Flüchtlingspolitik verändert und verbessert werden? Diese Fragen stehen im Zentrum der Podiumsdiskussion.

Podiumsteilnehmer*innen:

Markus Winter (Unternehmerinitiative Bleiberecht, Biberach)
Bärbel Mauch (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Reutlingen)
Petra Ullrich (Runder Tisch Flüchtlinge Aichtal) und Frank Okwuosa
Nikolai Huke (Forschungsprojekt Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland, Tübingen)
Daniel Lede Abal (MdL, Bündnis 90 / Die Grünen, Sprecher für Integration und Migration, Tübingen)
Claudia Haydt (Die Linke, Landtagskandidatin Wahlkreis Tübingen)

Bitte melden Sie sich bis spätestens 12.2.21 per E-Mail an bei info@menschen-rechte-tue.org.
Im Anschluss erhalten Sie weitere Informationen für die Teilnahme.

Veranstalter: Bündnis Bleiberecht Tübingen, move on – menschen.rechte Tübingen e.V., Beratungsstelle Plan.B, Beratungsstelle K.I.O.S.K., Arbeitskreis Asyl Südstadt.

Datum und Uhrzeit:

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