Pressemitteilung

Zu den Meldungen, dass Unternehmen Schutz vor Abschiebung von Mitarbeitern fordern 
teilt der integrationspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Daniel Lede Abal mit:

„Wir unterstützen die Forderung der 80 baden-württembergischen Unternehmen zu 100 Prozent. Diese Unternehmen leisten ohne viel Aufhebens einen unschätzbaren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen. Ihr Engagement verdient größten Respekt. Aufgabe der Politik muss es sein, die Unternehmen dabei zu unterstützen – und bestehende Hürden endlich aus dem Weg zu schaffen. Die 3+2-Regelung muss noch stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zugeschnitten werden und sowohl den Betroffenen als auch den Betrieben Rechtssicherheit bieten.

Es liegt auch in unserem ureigenen Interesse, die Potenziale von Flüchtlingen und Geduldeten in Zukunft besser zu nutzen. Wer im Land gebraucht wird, hier arbeitet oder eine Ausbildung macht, der soll auch bleiben dürfen.

Darüber hinaus fordern wir Grüne ein Einwanderungsgesetz – denn es fehlen nicht nur IT-Fachkräfte, sondern auch Bäckergesellinnen und –gesellen oder helfende Hände in der Pflege. Ein Einwanderungsgesetz kennt nur Gewinner.“

 

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