Pressemitteilung

Der Landkreis Tübingen bekommt drei „Lernfabriken 4.0“

Daniel Lede Abal: „Die Lernfabriken sind eine Investition in die Zukunft!“

STUTTGART / TÜBINGEN. In Tübingen entstehen drei „Lernfabriken 4.0“. Das hat die Landesregierung heute bekannt gegeben. Die Gewerbliche Schule Tübingen, die Wilhelm-Schickard-Schule und die Berufliche Schule in Rottenburg bekommen insgesamt 307 600 Euro für die Modernisierung ihrer Ausbildungswerkstätten. Die Schülerinnen und Schüler werden künftig an modernsten Fertigungsanlagen für die Industrie 4.0 ausgebildet. Der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Tübingen, Daniel Lede Abal, gratuliert den geförderten Schulen.

In Tübingen und Rottenburg werden die Schülerinnen und Schüler vom Land mit den besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung ausgestattet – das freut den Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal: „Wir wollen Auszubildende optimal auf die sich verändernde Arbeitswelt rund um Industrie 4.0 vorbereiten. Mit der Einrichtung von  ‚Lernfabriken 4.0‘ an der Gewerblichen Schule und der Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen, sowie der Beruflichen Schule in Rottenburg machen wir die Digitalisierung für Nachwuchskräfte schon in der Ausbildung fassbar.“

 

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen im Landkreis Tübingen können künftig in einem Labor mit Fertigungsstraße praxisnah lernen, wie Automatisierung, Steuerung und Programmierung per Computer gelenkt wird. Mit den „Lernfabriken 4.0“ bereitet sich die Region Tübingen auf eine digital vernetzte Welt von morgen vor. Das ist eine nachhaltige Investition für Tübingen, so Daniel Lede Abal. „Die Lernfabrik ist einerseits für die Berufs- und Technikerschülerinnen und –schüler sowie Lehrerkräfte ein attraktives Angebot. Andererseits wird sie  auch für viele Industrieunternehmen in der Region künftig eine wichtige Partnerin sein. Hier werden Fachkräfte – entsprechend den Anforderungen in der jeweiligen Produktion – gezielt weitergebildet.“

Hintergrund:

Insgesamt fördert die Landesregierung 21 regionale „Lernfabriken 4.0“ an den beruflichen Schulen im Land. Die Schulen erhalten insgesamt rund 4,85 Millionen Euro für Ihre Labore. Neben Ihrem Einsatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sollen die geförderten Projekte innerhalb der jeweiligen Region Schaufenster für Industrie-4.0-Lösungen und andere digital vernetzte Anlagen und Systeme sein.

Die Lernfabriken 4.0 sind Labors, die im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse vermittelt. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Die Lernfabriken sollen nicht nur der Ausbildung dienen, sondern auch regionalen Unternehmen und Hochschulen Möglichkeiten zur Information, Fortbildung und Forschung bieten. Außerdem sollen sie eine Plattform für individuelle Projekte etablieren. Die Orientierung in der Berufswahl im gewerblich-technischen Bereich und speziell der Industrie 4.0 wird mit den Lernfabriken greifbarer und visuell unterstützt.

Zielgruppe der Lernfabriken 4.0 sind Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Technikerschulungen, Weiterbildungslehrgängen und Trainingsangeboten mittelständischer Unternehmen. Die Maßnahmen werden von den Fördervereinen der beruflichen Schulen und von Kooperationen mit Wirtschaftsorganisationen, angewandten Hochschulen und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg angeboten.

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