Pressemitteilung

MdL Daniel Lede Abal (Grüne): „Wir übernehmen auch in schwierigen Zeiten Verantwortung für die Zukunft unserer Wissenschaftslandschaft und bieten eine verlässliche Perspektive“

Stuttgart / Tübingen. Das Land Baden-Württemberg bringt eine neue Vereinbarung zur Hochschulfinanzierung auf den Weg, die während der nächsten fünf Jahre greift. Die Hochschulen bekommen deutlich mehr Geld als zuvor. Damit schafft das Land eine starke Basis für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg.

Der Tübinger Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal betont: „Gerade jetzt, bei der Bekämpfung des Coronavirus, sehen wir es ganz deutlich: Wissenschaft hat eine immens große Bedeutung und einen unschätzbaren Wert für unser Leben und unsere Gesundheit. Und zugleich auch für unsere Zivilisation, unsere Gesellschaft und Demokratie.“

Mit der neuen Finanzierung wollen die Grünen eine klare Botschaft verbinden: Wir stehen hinter der Wissenschaft. „Wenn wir jetzt diese Wissenschaftsfinanzierung auf den Weg bringen, setzen wir ein starkes Zeichen“, sagt der Abgeordnete. „Wir übernehmen auch in schwierigen Zeiten die Verantwortung für die Zukunft unserer Wissenschaftslandschaft hier. Wir bieten eine verlässliche Perspektive. Insgesamt fließen über die fünfjährige Vertragslaufzeit 1,8 Milliarden Euro an frischem Geld an unsere Hochschulen.“ Zum Vergleich: Im letzten Hochschul-Finanzierungsvertrag waren es noch 1,1 Milliarden Euro auf sechs Jahre.

Außerdem wächst die Grundfinanzierung um drei Prozent pro Jahr, auch das wurde nun festgeschrieben. Insgesamt verdoppele sich der jährliche finanzielle Korridor pro Jahr, durchschnittlich von 180 auf 360 Millionen Euro.

Als Tübinger Abgeordneter begrüßt Lede Abal dies als gute Nachrichten für die Tübinger Universität und auch die Rottenburger Hochschule. „Unsere Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg sind Leistungsträger der Gesellschaft, und wir haben hier im Kreis zwei renommierte Hochschulstandorte.“ Mit der Ausbildung von notwendigen Fachkräften und allen künftigen Forscherinnen und Forschern des Landes sind die Hochschulen weltweit anerkannte Spitzenforschungseinrichtungen. Sie stehen im Zentrum der Innovationspolitik in Baden-Württemberg. „Unser Hauptfokus liegt darauf, dass wir an unseren Hochschulen attraktive und international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen bieten können. Das heißt auch: faire Beschäftigungsbedingungen, mehr unbefristete Stellen, mehr Chancengleichheit.“

Ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit seien speziell die Impulse im medizinischen Bereich: „Wir treiben die Kooperation der medizinischen Fakultäten untereinander weiter voran. Mit einer Sonderlinie Hochschulmedizin investieren wir ganz gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitssystems.“

Die Hochschulen sollen zudem beim Klimaschutz einen Part übernehmen: Sie werden eng eingebunden in die Maßnahmen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Landesverwaltung. Lede Abal kündigt außerdem an, dass eine landesweite Cybersicherheitsstrategie für den Hochschulbereich entwickelt wird.

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