Pressemitteilung

Landes-Gelder für Tübinger Theater

Landes-Gelder für Tübinger Theater

Daniel Lede Abal: „Dieses Projekt entwickelt Ideen für ein zukünftiges Europa“


STUTTGART / TÜBINGEN. Geld aus Töpfen des Landes fließt in ein Tübinger Theaterprojekt: 20.750 Euro gibt es für die „European Freaks‘ Convention“. Das ist eine Kooperation des Zimmertheaters und seines „Instituts für theatrale Zukunftsforschung“ (ITZ) gemeinsam mit dem Shedhallen-Verein und den europaweit agierenden „Citizens of Europe“. Der Tübinger Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal gratuliert und freut sich mit den Theaterleuten.


Für Daniel Lede Abal ist dieses Theaterprojekt besonders politisch. Und besonders europäisch: „Europa braucht neue Ideen! Rechtspopulisten greifen überall die Europäische Union an. Dagegen wehren sich die Veranstalterinnen und Veranstalter der ‚European Freaks Convention‘. Und genau das ist auch bitter nötig. Dafür möchte ich mich bei den Macherinnen und Machern persönlich bedanken. Ich gratuliere herzlich zur Förderung durch das Land!“

Von 1. bis 3. Februar ist die „FreaksCon 2019“ in Tübingen, die „European Freaks Convention“. Im „Löwen“ wird es drei Tage lang offene Foren geben, dazu künstlerische Beiträge und kontroverse Gespräche. Die Veranstaltung versteht sich als kreativen Rahmen, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Engagement und ihre Positionen vorstellen, gemeinsam Ideen und Utopien für Europa ersinnen und weiterdenken können. Eingeladen waren Initiativen, Hochschulgruppen, Vereine, Verbände, Parteien und Einzelpersonen: „Wir bieten den Rahmen – der Rest geschieht gemeinsam!“, hieß es in der Einladung. Auch Daniel Lede Abal ist gespannt, was sich dort entwickelt. „Die ‚FreaksCon 2019‘ spiegelt aktuelle Tendenzen im Theater und zugleich wichtige Debatten unserer Gesellschaft. Ich wünsche viel Erfolg und spannende, bereichernde Debatten an diesen drei Tagen!“

 

Er freut sich, dass Tübingen ein Ort ist, an dem solche unkonventionellen Veranstaltungen möglich sind: „Tübingen ist eine vielfältige Stadt, bei uns gibt es Raum für Kreativität und für freie Geister.“ Er sieht das Zimmertheater, den Shedhallen-Verein und dieses Projekt als „Teil einer Avantgarde, die zentrale europäische Diskussionen in Tübingen voranbringt“.

 

Hinter dieser Förderung steht auch eine politische Entscheidung, macht Lede Abal deutlich. „Es tut dem Land gut, dass die Landesregierung die Vielfalt fördert“, sagt er. „Bunte und mutige Ansätze wie dieser sind wichtig für die Kulturszene im Land. Gerade die Kleintheater sind ständig auf der Suche nach neuen Arbeits- und Darstellungsformen und geben damit auch wichtige Anstöße, damit sich das Theater weiterentwickeln kann.“

 

Hintergrund:

Insgesamt 385.000 Euro vergibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für das Jahr 2019 an 19 Theaterprojekte. Eine Jury entschied, wer etwas bekommt: Gefördert werden neun Privattheatern in Eppingen, Mannheim, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Stuttgart und Tübingen. Außerdem werden zehn Projekte von Kinder- und Jugendtheatern in Aalen, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart unterstützt.

Mehr zur Veranstaltung „European Freaks‘ Convention on Resistance for Utopias” vom 1. bis 3. Februar in Tübingen finden Sie in der Ausschreibung hier und in der Facebook-Veranstaltung hier

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