Pressemitteilung

Land fördert Sommerschule am Firstwald-Gymnasium in Mössingen und Kusterdingen

MdL Daniel Lede Abal: „Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler“

Als eine von 42 Schulen im Land bietet das Evangelische Firstwald-Gymnasium in Mössingen und seine Außenstelle in Kusterdingen in den Sommerferien ein Sommerschulangebot. Dabei werden Schülerinnen und Schüler individuell unterstützt und gefördert.

MdL Lede Abal: „Die Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Das Firstwald-Gymnasium wird so wie alle anderen Sommerschulen auch, ein ganzheitliches Programmanbieten, das Lernen und Freizeit kombiniert. Damit können die Jugendlichen Lernblockaden besser erkennen und fehlende Kenntnisse vor dem Start des neuen Schuljahres nacharbeiten.“

Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 575.000 Euro.

Neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es die Möglichkeit, fachspezifische Angebote von Kooperationspartnern zu besuchen.

„Das Lernkonzept und das Rahmenprogramm werden als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept abgestimmt. Das Rahmenprogramm bietet mit musischen, technisch-naturwissenschaftlichen, sportlichen und erlebnispädagogischen Angeboten eine Ergänzung, die den teilnehmenden Jugendlichen Einblicke in Gebiete außerhalb des klassischen Unterrichtskanons bietet. Die Freude am Lernen ist einfach wichtig, wird sie neu entdeckt und verstärkt, steigert das auch die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler.“, so der Abgeordnete Lede Abal.

 Hintergrundinformationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue  Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Neu ist in 2018 die Ausweitung des Programms auf den Grundschulbereich. Das Pilotprojekt sieht jeweils 2 Grundschulstandorten pro Regierungspräsidium vor. Diese insgesamt 8 Grundschulstandorte werden in 2018 gesondert in Bezug auf das Qualitätskonzept des Kultusministeriums begleitet und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg evaluiert.

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