Pressemitteilung

Land entschädigt Dauerkarteninhaber

Daniel Lede Abal: Zugpendler auf der Stuttgart-Strecke bekommen nun eine Erstattung

Stuttgart/Tübingen. Eine gute Nachricht für Bahnpendler in Baden-Württemberg: Viele Stammkunde im regionalen Bahnverkehr bekommen nun eine Wiedergutmachung für schlechte Leistungen auf der Schiene. Davon profitieren auch die Fahrgäste auf der Strecke von Tübingen nach Stuttgart.

„Die Pendler aus dem Kreis Tübingen sind ja besonders stark gebeutelt durch zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle“, sagt der Tübinger Landtagsabgeordnete der Grünen, Daniel Lede Abal. „Ich kann davon auch selbst ein Lied singen. Umso mehr freut es mich, dass nun wirklich die Entschädigungen für die Zug-Pendler kommen, für die wir uns seit längerem stark gemacht haben. Das ist zumindest ein kleiner Ausgleich für den vielen Frust und Ärger, den die Bahnfahrenden zwischen Tübingen und Stuttgart in den vergangenen Monaten aushalten mussten.“

Wer eine Jahreskarte hat und Dauerkunde ist, kann die Entschädigung beantragen. Erstattet wird der Preis eines Monatskartentickets beziehungsweise eine Monatsrate für ein Abonnement für die betroffenen Streckenabschnitte. Die Entschädigungen sollen ab Juni 2020 ausgezahlt werden. Die Anträge sollen digital gestellt werden über ein Kundenportal. Wie, das wird derzeit mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen geklärt.

Laut Verkehrsminister Winfried Hermann ist dies ein Angebot für all jene Fahrgäste, die zwischen Juli 2019 und Januar 2020 überdurchschnittlich betroffen waren von Zugausfällen und Verspätungen im regionalen Bahnverkehr. Für insgesamt zehn Strecken außerhalb von Stuttgart gilt das Entschädigungs-Angebot. Welche Strecken das sind, das hat das Ministerium mit objektiven Kriterien wie Pünktlichkeit und Zugausfällen ermittelt. Neben der Tübinger Strecke stehen beispielsweise auch die Verbindungen von Stuttgart nach Karlsruhe, Würzburg, Aalen und Ulm auf der Liste, ebenso wie die Strecke der Ermstalbahn von Metzingen nach Bad Urach.

Für den Landtagsabgeordneten Lede Abal ist das Thema damit nicht beendet. „Eine Entschädigung ist gut und richtig. Zugleich arbeiten die Fachleute im Verkehrsministerium fieberhaft an Verbesserungen auf den betroffenen Bahnstrecken. Unser aller Ziel ist es, den Bahnverkehr in Baden-Württemberg kontinuierlich zu stärken und weiter auszubauen.“

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