Pressemitteilung

48.560 Euro Zuschuss fürs Lustnauer Jugendzentrum

MdL Daniel Lede Abal (GRÜNE): „Das bringt dem ganzen Viertel etwas“

Stuttgart/Tübingen. Das neue Jugendzentrum in Lustnau wird mit öffentlichen Geldern bezuschusst und bekommt 48.560 Euro. Der Tübinger Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal (Grüne) freut sich mit: „Dieses Projekt bringt dem ganzen Viertel etwas. Indem man dort die offene Jugendarbeit ausbaut, entsteht ein weiterer wichtiger Ankerpunkt in dem lebendigen Stadtteil rund um die Alte Weberei. Das Jugendhaus kann viel dazu beitragen, dass das Miteinander funktioniert.“

Das neue Jugendhaus in der Nürtinger Straße 62 hatte im Frühjahr 2020 Richtfest und wird derzeit fertiggestellt. Es hat knapp 200 Quadratmeter Fläche und ist als offene Anlaufstelle für rund 800 Lustnauer Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren gedacht. Es ersetzt den bisherigen Jugendtreff im Nebengebäude der Lustnauer Turn- und Festhalle, der war zu klein geworden. Das neue Jugendhaus wurde direkt neben dem von einem Verein getragenen Jugendhaus Bauwa Downtown errichtet, beide Einrichtungen sollen zusammenarbeiten. Insgesamt hat der Neubau die Stadt etwa 950.000 Euro gekostet.

Die 48.560 Euro stammen aus dem Topf des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“, ein Sonderprogramm zur Städtebauförderung, das mit Geldern von Bund und Land gemeinsam finanziert wird. Bewilligt wurde der Zuschuss vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium. Das Ministerium hat am heutigen Freitag insgesamt 14 öffentliche Einrichtungen benannt, insgesamt 2,7 Millionen Euro werden in dieser Tranche an sie vergeben. All diese Einrichtungen liegen in städtebaulichen Erneuerungsgebieten, die in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen sind, oder dienen diesen Gebieten. Mit dabei sind auch Kindertagesstätten, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren im Land.

„Mit diesen Fördermitteln können Kommunen Räume für Bildung und Begegnung schaffen“, sagt MdL Lede Abal. „Es ist wirklich wichtig, dass alle Menschen am Leben in ihrem Wohnviertel aktiv teilnehmen können. Und das ganz unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Alter oder ihrer Herkunft. Unsere Gesellschaft braucht den Dialog, braucht ein Miteinander und gemeinsame Projekte. Dafür machen wir Grünen uns immer wieder stark.“

Hintergrund:
Der Investitionspakt Soziale Integration im Quartier als Sonderprogramm der Städtebauförderung hat das Ziel, kommunale Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld so zu erhalten und auszubauen, dass sie zu Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier werden.

Der vom Bund im Jahr 2017 aufgelegte Investitionspakt Soziale Integration im Quartier befindet sich 2020 im letzten Durchführungsjahr. Insgesamt wurden seit 2017 in Baden-Württemberg nun 153 Vorhaben in 130 Kommunen mit einer Finanzhilfe in Höhe von rund 125,6 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Landes gefördert.
Weitere Informationen unter www.stadterneuerung-bw.de.

 

Fotocredits: Jugendtreff Lustnau

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