Pressemitteilung

Gastronomie und Hotels öffnen

Fahrplan vom Land legt Schritte fest – Lede Abal: Betriebe im Kreis Tübingen können jetzt planen

Stuttgart / Tübingen. Seit wenigen Stunden herrscht Klarheit: Gastronomie und Beherbergungs-Betriebe dürfen bald wieder öffnen. Die baden-württembergische Landesregierung hat hierfür einen Fahrplan entwickelt, Schritte und Termine festgelegt. Der Tübinger Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal freut sich mit den Unternehmen, die starten können. Zugleich mahnt er: „Wir müssen alles dafür tun, dass diese Öffnungen das Infektionsgeschehen nicht wieder anheizen!“

Schritt eins ist am 18. Mai: An dem Tag sollen Gaststätten wieder öffnen können, ihre Außen- und auch ihre Innenbereiche. Der 18. Mai ist auch der Stichtag für Ferienwohnungen sowie Dauercamper auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, die sich autark versorgen können, also keine gemeinsamen Einrichtungen wie Waschräume oder Spülbecken brauchen.

Schritt zwei folgt am Pfingstwochenende, am 29. Mai: Dann sollen auch die Beherbergungsbetriebe wieder aufmachen können, also Hotels, Pensionen und vergleichbare Anbieter. Campingplätze können ab dann ohne Einschränkungen betrieben werden, so der Fahrplan.

„Das sind jetzt klare Perspektiven, die viele auch ganz dringend brauchen“, sagt Daniel Lede Abal, der Tübinger Landtagsabgeordnete der Grünen. „Ich bin froh, dass wir den Betrieben jetzt Planungssicherheit bieten können und ausreichend Vorlaufzeit für die notwendigen Vorbereitungen.“

Er warnt zugleich davor, die Öffnungen als Freifahrtschein für alle zu begreifen: „Die Pandemie ist längst nicht vorbei. Wir haben es nach wie vor mit einem sehr gefährlichen Virus zu tun, dem wir mit unserem jetzigen Wissensstand auch nicht genug entgegensetzen können. Es bleibt also dabei, dass wir alle sehr umsichtig handeln und uns unserer Verantwortung bewusst sein müssen. Der Gesundheitsschutz für alle Menschen im Land hat erste Priorität!“

Weil die Tourismusbranche ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Baden-Württemberg ist und auch in der Tübinger Region viele davon abhängen, versucht der neue Fahrplan des Landes, dem gerecht zu werden. „Wir müssen dieser Branche einen Weg aus der Krise weisen, entlang der Erfordernisse des Infektionsgeschehens. Gerade jetzt, wo die Hauptsaison ansteht. Es ist wichtig, dass wir eine gute Balance finden“, sagt Lede Abal.

Für die Gaststätten gelten strenge Auflagen: Sie müssen eingeschränkte Öffnungszeiten einhalten, Hygiene-Konzepte ausarbeiten, ihre Gästezahlen begrenzen und dafür sorgen, dass Abstandsregeln eingehalten werden (etwa durch separierten Einlass und Ausgang oder eine Reservierungspflicht). Ähnlich sieht es für Beherbergungsbetriebe und Campingplätze aus, auch sie müssen den maximalen Schutz vor Ansteckungen sicherstellen. Beispielsweise ist es verboten, Bereiche und Angebote zu öffnen, die gemeinschaftlich genutzt werden, wie Wellnessangebote und Schwimmbäder von Hotels und Campingplätzen. Auch diese Anbieter müssen Hygieneschutz- und Abstandskonzepte vorlegen.

Lede Abal mahnt an: „Unsere oberste Priorität ist und bleibt es, dass wir das Infektionsgeschehen nicht wieder anheizen. Das stellt die Hygienekonzepte auf die Probe. Klar ist auch: Die Schritte hin zu mehr Öffnung sind alle unter Vorbehalt. Wir müssen die Infektionszahlen genau beobachten und schnell reagieren, wenn es zu gefährlichen Entwicklungen kommt.“

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