Pressemitteilung

Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten 2020: 45,2 Mio Euro für Tübingen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert für das Jahr 2020 eine Vielzahl von Maßnahmen aus dem Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten. Der Tübinger Grünen-Abgeordnete Daniel Lede Abal äußerte sich positiv: „Ich freue mich sehr, dass die Mittel im Vergleich zum Vorjahr nochmal erhöht werden konnten. Somit stehen dieses Jahr insgesamt 190 Millionen Euro zur Verfügung und Tübingen profitiert mit einer Summe in Höhe 45,2 Millionen Euro außerordentlich davon.“

Im Rahmen dreier Förderprogramme steht die Verteilung der Gelder für einige Maßnahmen im Landkreis Tübingen schon fest, wobei eine endgültige Bewilligung noch aussteht. Das Programm Wasserbau und Gewässerökologie bezuschusst in der Gemeinde Bodelshausen den Bau der Hochwasserrückhaltebecken Oberwiesenstraße Süd mit 154.000 Euro und Daimlerstraße mit 290.000 Euro. Tübingen-Unterjesingen erhält für den Ankauf der Gewässersteifen Enzbach 25.500 Euro. Im Zuge des Programms Abwasser Kommunal kommen der Gemeinde Bodelshausen 648.900 Euro zu für die Nachrüstung der Regenwasserbehandlung. Eine Zuwendung in Höhe von 6.700 Euro geht an die Stadt Mössingen im Förderbereich Wasserversorgung für die Bezugsrechteerhöhung der Bodenseewasserversorgung und den Einbau eines Notstromaggregats sowie für den Zweckverband Albwasserversorgung XV.
Weitere Fördermaßnahmen werden im Laufe des Jahres folgen.

Dank der Förderung können wichtige Investitionen auf kommunaler Ebene in allen Regierungsbezirken des Landes im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit der Versorgungsstrukturen, für den Hochwasserschutz sowie die Qualität der Gewässer und des Bodens auf den Weg gebracht werden, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sowie der Natur. Der Ausbau und die Modernisierung der Wasserversorgung bedeutet für die grün-geführte Landesregierung eine wichtige Investition in die Zukunft.

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