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4,9 Millionen für Unterbringung von Geflüchteten

Der Kreis Tübingen bekommt Geld vom Land – um Kosten zu decken für die vorläufige Unterbringung von Geflüchteten

Stuttgart/Tübingen. Überall im Land sind geflüchtete Menschen untergebracht. Jetzt gibt es Geld vom Land für alle Kommunen und Kreise, die Geflüchtete untergebracht haben: Der Landkreis Tübingen erhält 4.907.585 Euro, für Reutlingen gibt es 4.239.917 Euro. Insgesamt verteilt das Land rund 170 Millionen Euro für das Jahr 2020. Damit will das Land die Kommunen und Kreise bei den Kosten unterstützen, die bei der Unterbringung entstehen.

„Dem Land ist eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Gemeinden sehr wichtig“, erklärt Daniel Lede Abal, der Tübinger Landtagsabgeordnete der Grünen. „Wir als Land wollen damit auch ganz deutlich machen: Wir lassen die Kommunen mit den Herausforderungen nicht alleine. Und wir sind wirklich dankbar für die gute Arbeit überall vor Ort.“

Es ist nicht das erste Mal, dass vom Land eine solche freiwillige Unterstützung kommt. Sie fällt diesmal aber höher aus als zuvor: Für die Jahre 2018 und 2019 hat das Land jeweils 134 Millionen Euro an die Kommunen und Kreise verteilt, um sie zu entlasten. Grundsätzlich müssen die Kommunen und Kreise die Kosten für vorläufige Unterbringung von Geflüchteten tragen. So regelt es das Asylbewerber-Leistungsgesetz für Geflüchtete in der Anschlussunterbringung.

 

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