Flucht & Asyl

Am Freitag habe ich die Landeserstaufnahmeeinnrichtung (LEA) in Ellwangen besucht. Als grün-schwarze Regierung wollen wir die Konzeption der Erstaufnahme im Land in den kommenden Monaten weiterentwickeln.
 
Die Pandemie hat auch in der LEA die Abläufe auf eine harte Probe gestellt und die Belegungssituation schwieriger gemacht.
Insgesamt geht es jetzt darum, unabhängig von Corona, auf eine geäderte Zugangssituation reagieren zu können: es kommen mehr Familien aus Herkunftsstaaten, die andere sind als vor ein paar Jahren, und damit ändert sich auch die Frage nach Verlegung und Bleibeperspektive.
 
Ein besonderer Moment für mich war, dass ich drei junge Syrerinnen kennlernen durfte, die, als Bewohnerinnnen der LEA, auf der Gesundheitsstation ehrenamtlich als Dolmetscherinnen helfen wo sie können. Ihr Zukunftswille und ihre Freude auf ein neues Leben haben mich sehr beeindruckt.
 
Ein großer Dank von mir geht an die LEA Ellwangen, in Person von Berhold Weiß, dem Leiter der LEA und unser Gastgeber in Ellwangen, so wie auch an Thomas Deins, Leiter des Referats für Flüchtlingsaufnahme im Regierungspräsidium Stuttgart und meine Besuchsbegleitung. Der Dank gilt stellvertretend allen Engagierten im hauptamtlichen und ehrenamtlichen Bereich der Erstaufnahme.

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