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"Nur auf Anwendungen bauen, die einen vollumfänglichen Datenschutz gewährleisten"

zur Landespressekonferenz des Landeselternbeirats und der ARGE Stuttgart zur Einführung einer digitalen Bildungsplattform sagt der Wissenschafts- und Datenschutzexperte der Fraktion Grüne, Alexander Salomon:

„Lehrer und Eltern sind zurecht enttäuscht von Kultusministerin Eisenmann. Immer mehr verfestigt sich der Eindruck, dass sie bei wichtigen Fragen ein ums andere Mal diejenigen vor den Kopf stößt, die sie eigentlich ins Boot holen sollte.

Inzwischen reichen die Enttäuschungen von der fehlenden Entlastung von Schulleitern über ein mangelndes einheitliches Konzept für den Fernunterricht bis zum Einsatz von Lehramtsstudenten bei den Lernbrücken. Übrig bleibt ein allgemeines Gefühl von Hilflosigkeit und mangelnder Anerkennung.

Auch die Diskussion um Microsoft Office 365 führt Eisenmanns Basta-Politik vor Augen: Sie will mit dem Kopf durch die Wand und verprellt erneut Schüler, Lehrer und Eltern. Diese wollen aber nicht vor vollendete Tatsachen gesetzt werden, sondern eine Lösung, die sie allgemein akzeptieren und unterstützen. Wer eine flächendeckende Bildungsplattform will, kann daher nur auf Anwendungen bauen, die einen vollumfänglichen Datenschutz gewährleisten. Diese gibt es - sogar aus Baden-Württemberg!“

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