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15,3 Millionen Euro für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz

Das Land stellt mehr als 15 Millionen Euro direkt zur Verfügung, um Ehrenamtliche, die bei der Bekämpfung der Corona-Virus-Lage eingesetzt werden, schnell und unbürokratisch zu entschädigen: Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Organisationen und Einrichtungen wird Verdienstausfall sowie Aufwendungs- und Schadenersatz gewährt.

„Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bringen sich viele, viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Organisationen und Einrichtungen mit großem Engagement ein. Für ihren großartigen Einsatz gebührt ihnen Anerkennung und Dank. Ich weiß, dass viele weit über das übliche Maß hinaus arbeiten, an der Grenze des physisch und psychisch Möglichen. Wer sich so einbringt, dem darf durch seinen Einsatz kein finanzieller Nachteil entstehen! Deshalb gleichen wir Verdienstausfall, Aufwendungen und entstandene Schäden schnell und unbürokratisch aus“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas in Stuttgart.

Grundvoraussetzung ist, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf Veranlassung eines Landratsamts oder in den Stadtkreisen eines Bürgermeisteramts, eines Regierungspräsidiums oder des Innenministeriums zur Bewältigung der Corona-Pandemie insbesondere im Bereich Sanität oder Betreuung eingesetzt werden.

Im Einzelnen werden bezahlt:

  • Erstattung von entgangenen Arbeitsentgelten oder Dienstbezügen einschließlich aller Nebenleistungen und Zulagen,
  • Erstattung des Verdienstausfalls in angemessener Höhe an beruflich selbständige Helferinnen und Helfer, 
  • Aufwendungsersatz, hierzu gehört insbesondere ein Ausgleich gegenüber den Organisationen für verbrauchtes     
  • Einsatzmaterial (z.B. Schutzmasken) und gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern (z.B. für eine einsatzbedingt notwendige Reinigung von Dienstkleidung)
  • Ersatz von Sachschäden, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Einsatz erleiden.

Die Anträge auf Verdienstausfall, Aufwendungsersatz und Sachschadenersatz werden zunächst auf Ebene der Stadt- und Landkreise durch die Organisationen gesammelt und dort auf Plausibilität geprüft. Jeden Monat zum Monatsende reichen die Organisationen die gebündelten Anträge bei den örtlich zuständigen Landratsämtern oder Bürgermeisterämtern der Stadtkreise ein.

Die offizielle Pressemitteilung aus dem Innenministerium finden Sie hier.

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