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Der agrarpolitische Sprecher Martin Hahn zum Schutz von Erntehelferinnen und Erntehelfern: „Hygiene-Standards müssen sichergestellt sein“

Der agrarpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Martin Hahn zeigt sich alarmiert von Berichten über gravierende Missstände beim Einsatz von Erntehelferinnen und Erntehelfern.

Martin Hahn erklärt: „Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland sind für unsere Landwirtschaft unverzichtbar. Wir sind froh und dankbar, dass diese Menschen bei uns arbeiten. Sie haben unseren Schutz verdient. Es ist nicht hinnehmbar, dass einzelne Schwarze Schafe die vorgeschriebenen und dringend notwendigen Hygiene-Standards in der Corona-Krise missachten und die ausländischen Arbeitskräfte damit in Gefahr bringen.“

Martin Hahn fordert die zuständigen örtlichen Behörden zu verstärkten Kontrollen auf. „Hygiene-Standards zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung für alle Arbeitskräfte müssen sichergestellt sein. Ohne Wenn und Aber! Sollte der Platz in den Unterkünften nicht ausreichen, müssen die Arbeitskräfte in bisher geschlossenen Hotels und Pensionen untergebracht werden.“

Schwarze Schafe müssen zur Verantwortung gezogen werden, betont Martin Hahn. „Es geht um Menschenleben. Es geht aber auch darum, dass einzelne Arbeitgeber eine ganze Branche in Verruf bringen und mit ihrem skrupellosen Verhalten die Einreise von ausländischen Arbeitskräften in der Landwirtschaft gefährden könnten. Martin Hahn: „Wir haben alle dafür gekämpft, dass diese Einreise ermöglicht worden ist. Denn uns fehlen Helferinnen und Helfer für die Ernte von Spargel, Obst und Gemüse in Baden-Württemberg.“

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